2017 Gemeinsam gedenken

2017 sind 500 Jahre seit dem Thesenanschlag Martin Luthers vergangen.

Unter dem Motto 500 JAHRE REFORMATION – WO STEHT DIE ÖKUMENE? fand jeweils an einem Montag, um 18:15 Uhr im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität, Hörsaal M118, eine Vorlesung statt, bei der jeweils zu einem Thema ein  katholischer, ein protestantischer und ein orthodoxer Theologe je ca. 20 Minuten referierten. Anschließend wurde eine Diskussion zwischen den drei Referenten und dem Publikum moderiert.

Die Themen und Referenten waren folgende:

In der Taufe geeint, entzweit am Tisch des Herrn – wie lange noch?
– Prof. Dr. Dorothea Sattler, Münster – katholisch
– Prof. Dr. Jörg Lauster, München – protestantisch
– Dr. Evgeny Pilipenko, Münster – orthodox

Glaube und Vernunft – Konflikt oder Harmonie?
– Prof. Dr. Roman Siebenrock, Innsbruck – katholisch
– Prof. Dr. Hans-Peter Großhans, Münster – protestantisch
– Prof. Dr. Georgios Matzelos, Thessaloniki – orthodox

Erlösung im Widerstreit – was gibt uns Grund zur Hoffnung?
– apl. Prof, Dr. Julia Knop, Münster – katholisch
– Prof. Dr. Bernd Oberdorfer, Augsburg – protestantisch
– Dr. Ioan Moga, Wien – orthodox

Streitfall Ehe
– Prof. Dr. Christof Breitsameter, München – katholisch
– Prof. Dr. Werner Thiede, Erlangen-Nürnberg – protestantisch
– Katerina Karkala-Zorba, M. theol, Kreta – orthodox

Mehr zu denVeranstaltern  hier


 

Titel_Konflikt-Gemeinschaft_115Zur Vorbereitung auf dieses Gedenkjahr hat die Lutherisch/Römisch-katholische Kommission für die Einheit diese Publikation erstellt, die als Buch (14,80 €) oder als kostenloser Download (106 S.  1,2 MB)  erhältlich ist.

Eine eigene Web-Seite 2017 gemeinsam  informiert über Hintergründe und Aktuelles (realisiert vom Sankt Michaelsbund  München).

 

Papst will mehr Ökumene
Der Papst äußerte in seiner Ansprache an die Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) am 18.12.2014 im Vatikan die Hoffnung, dass das Reformationsgedenken 2017 dazu ermutige, «weitere Schritte zur Einheit zu vollziehen und uns nicht einfach auf das zu beschränken, was wir bereits erreicht haben».   (hier zum Wortlaut )

 

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