2017 Gemeinsam gedenken

2017 sind 500 Jahre seit dem Thesenanschlag Martin Luthers vergangen.

Unter dem Motto 500 JAHRE REFORMATION – WO STEHT DIE ÖKUMENE? findet jeweils an einem Montag, um 18:15 Uhr im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität, Hörsaal M118, eine Vorlesung statt, bei der jeweils zu einem Thema ein  katholischer, ein protestantischer und ein orthodoxer Theologe je ca. 20 Minuten referiert. Anschließend wird eine Diskussion zwischen den drei Referenten und dem Publikum moderiert.

 

Die Termine, Themen und Referenten sind folgende:

Montag, 24. Okt. 2016
In der Taufe geeint, entzweit am Tisch des Herrn – wie lange noch?
– Prof. Dr. Dorothea Sattler, Münster – katholisch
– Prof. Dr. Jörg Lauster, München – protestantisch
– Dr. Evgeny Pilipenko, Münster – orthodox

Montag, 14. Nov. 2016
Glaube und Vernunft – Konflikt oder Harmonie?
– Prof. Dr. Roman Siebenrock, Innsbruck – katholisch
– Prof. Dr. Hans-Peter Großhans, Münster – protestantisch
– Prof. Dr. Georgios Matzelos, Thessaloniki – orthodox

Montag, 5. Dez. 2016
Erlösung im Widerstreit – was gibt uns Grund zur Hoffnung?
– apl. Prof, Dr. Julia Knop, Münster – katholisch
– Prof. Dr. Bernd Oberdorfer, Augsburg – protestantisch
– Dr. Ioan Moga, Wien – orthodox

Montag, 16. Jan. 2017
Streitfall Ehe
– Prof. Dr. Christof Breitsameter, München – katholisch
– Prof. Dr. Werner Thiede, Erlangen-Nürnberg – protestantisch
– Katerina Karkala-Zorba, M. theol, Kreta – orthodox

Es wird darum gebeten, sich anzumelden,  per Email  an: kontakt@eugen-biser-stiftung.de

Mehr zu denVeranstaltern  hier


 

Titel_Konflikt-Gemeinschaft_115Zur Vorbereitung auf dieses Gedenkjahr hat die Lutherisch/Römisch-katholische Kommission für die Einheit diese Publikation erstellt, die als Buch (14,80 €) oder als kostenloser Download (106 S.  1,2 MB)  erhältlich ist.

Eine eigene Web-Seite 2017 gemeinsam  informiert über Hintergründe und Aktuelles (realisiert vom Sankt Michaelsbund  München).

 

Papst will mehr Ökumene
Der Papst äußerte in seiner Ansprache an die Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) am 18.12.2014 im Vatikan die Hoffnung, dass das Reformationsgedenken 2017 dazu ermutige, «weitere Schritte zur Einheit zu vollziehen und uns nicht einfach auf das zu beschränken, was wir bereits erreicht haben».   (hier zum Wortlaut )

 

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