Archive for the ‘In Memoriam’ Category

Zum Tod von Direktor Herbert Rost

Samstag, Juli 2nd, 2022

Zum 90. Geburtstag gab’s – coronabedingt online – ein Videoständchen mit Reden und viel Musik. Es strahlt aus, wie dankbar „sein“ musisches Gabrieli-Gymnasium in Eichstätt auf den nun am 21.Mai 2022 mit 91 Jahren verstorbenen ehemaligen Direktor und NDer Herbert Rost zurückblickt. Über zwei Jahrzehnte lang hat er dort, „pragmatisch, konstruktiv und zupackend“, wie der Donaukurier titelte, eine familiäre Atmosphäre geschaffen. In Erinnerung wird auch bleiben, dass es ihm gelungen ist, für das Gabrieli-Gymnasium das Kirchenschiff des ehemaligen Dominikanerklosters als Aula zu gewinnen.
Herbert kam aus der Amberger ND-Schülergruppe, war dort Gruppenleiter und an der damaligen Oberrealschule Klassenkamerad des späteren Jesuiten „Weich Kare“. Wie diesen prägte ihn der Gruppenkaplan Franz Merz. Ihm verdankt Herbert, wie er mir im Ruhestand erzählte, auch seine Berufsentscheidung. Überraschend klar hatte ihm nämlich Franz abgeraten, Priester zu werden, wenn ihm auch Germanistik und Geschichte gefielen. Nach Studium in Regensburg und Referendariat mit Internatserfahrung in Pfarrkirchen, verschlug es ihn, der lieber in der oberbayerischen Gebirgsgegend Deutsch, Geschichte und Erdkunde unterrichtet hätte, in den Norden Oberbayerns, nach Eichstätt. Erfolgreiche Jugendarbeit und Internatserfahrung prädestinierten ihn nämlich für ein Gymnasium mit Schülerheim, das er dann auch zeitweise als Präfekt leitete. Dass sich eine seiner ersten Abiturientinnen, die Eichstätterin Christa Rittinger, in den feschen Studienrat verliebte, führte zu Herberts Familienglück mit Christa, zwei Töchtern und vier Enkeln. Wir teilen ihre Trauer im gemeinsamen Glauben, das Herbert nun in Gottes Herrlichkeit eingehen wird.

Bundesschwester Mechtild Eder tot

Sonntag, April 17th, 2022

Mit 87 Jahren ist Mechtild am 26. März 2022 in München verstorben.
Aus dem Münchner ND-Haus des ND-Bundesmeisters Prof. Dr. Guido Fischer stammend, war sie mit Fritz Eder (s.u.) verheiratet, zuletzt, nach glücklicher Ehe mit Fritz, zwei Töchtern und einem Sohn, schon mehrfache Urgroßmutter. Viele kannten sie aus der Gruppe Willi Graf und von ND-Treffen auf Bundes-, Landes- und Regionalebene, nicht nur an der Seite von Fritz, sondern auch selbst aktiv dabei, organisierend, mithelfend oder mit brillanter Stimme beim Gesang. Wir trauern mit ihrer großen Familie um sie und hoffen als Christen, dass sie in Gottes großer Herrlichkeit weiterlebt.
Die Trauerfeier mit anschießender Urnenbeisetzung fand am 25. April 2022 um 9:00 Uhr in der Kirche St. Martin in M.-Untermenzing statt.   Mechtild wünschte, dass sie auf ihrem letzten Weg ohne Trauerkleidung begleitet wird.

BBr. Prof. Horst Glassl verstorben

Donnerstag, März 17th, 2022

Am 13. März 2022 ist unser Bundesbruder Universitätsprofessor Dr. Horst Glassl aus der Gruppe München-Ost nach schwerer Krankheit mit 88 Jahren verstorben. Das Requiem mit anschließender Beerdigung war am 19. März 2022 in Putzbrunn.  Wir trauern mit seiner Witwe Erika sowie den Angehörigen um einen lieben Menschen und trösten sie und uns in der Hoffnung auf Horsts Auferstehung in Gottes Herrlichkeit! Er hat sich für Versöhnung eingesetzt und möge nun im Frieden leben. Hier die Traueranzeige der SZ

Horst (*1934) hatte seine Wurzeln in Silberbach im böhmischen Teil des Westerzgebirge, einem Ort im Norden der Region Karlsbad. Mit seiner verwitweten Mutter Berta und der Großmutter Franziska wurde er 1946 ins niederbayerische Pfarrkirchen vertrieben, wo er den Anschluss an den ND fand und 1953 das Abitur ablegte. Zum Studium von Deutsch, Erdkunde und Geschichte ging er an die LMU nach München und wohnte dort, wie viele NDer, im Newman-Haus. Besonderes Interesse fand bei ihm der „Lehrstuhl Stadtmüller“ für osteuropäische Geschichte, wo er  1965 zum Dr. phil. promoviert wurde und sich 1973 habilitierte. 1974 konnte Horst selbst als Universitätsprofessor seinem Mentor Georg Stadtmüller, nach dessen Emeritierung, nachfolgen.
Neben seinem großen wissenschaftlichen Engagement bei der Erforschung  der Geschichte Osteuropas, im Ungarischen Institut München und in verschiedenen Ost-West-Kommissionen  wird sein enormer Einsatz in der Ackermann-Gemeinde (AG) in Erinnerung bleiben.  Geistige Wurzel der Ackermann-Gemeinde, einer 1946 gegründeten  Solidargemeinschaft katholischer Sudetendeutscher, bildete u.a  die bündische katholische Jugendbewegung Staffelstein, die 1920 parallel zum ND in Böhmen gegründet worden war.  Anfangs als Schriftleiter der AG, später bis 2018  als Vorsitzender  des Trägervereins der AG,  übernahm Horst dort „Verantwortung in schwierigen Zeiten“, wie die AG in einem Nachruf schreibt.  Viele in der AG und im ND werden Horsts Rat und Freundschaft  in seiner angenehm unaufdringlichen, immer bescheidenen Lebensart sehr vermissen.

Walter Vieregg ist tot – ein ND-Urgestein

Sonntag, März 13th, 2022

Am 28. Feb. 2022 ist unser Bundesbruder Dipl. Kfm. Walter Vieregg mit 85 Jahren verstorben. Er stammt aus der legendären  Schwabinger ND-Gruppe München-Nord der Jungengemeinschaft im Bund Neudeutschland. Aus ihr entstand die Hochschulring-Gruppe „Willi Graf“ und später die gleichnamige KMF-ND-Gruppe. Walter war 1983 deren Gruppenleiter, als mit ihm die große Ausstellung über Willi Graf und die Weiße Rose entstand, die in den nächsten 10 Jahren in 30 Orten der Bundesrepublik gezeigt wurde und große Anerkennung fand. Viele verbinden mit Walters Namen den RUNDBRIEF der ND-Regionen München und Donau, den er von 1985 bis 2002 redigierte.

Von 2014 bis 2015 war er im Leitungsteam der Region mit Ernst Frank und Aribert Niewandt und bereitete das ND-Bayern-Treffen in Vierzehnheiligen mit vor. Er war nicht nur Urgestein: Er war ein Gestalter und Wegweiser im Münchner ND, dem wir von Herzen für sein langjähriges großes Engagement danken. Wir trauern mit seiner  Ehefrau Hildegard, den Kindern und Enkeln um einen lieben Menschen und beten für ihn in der Zeit vor Ostern um seine Auferstehung und sein Leben in Gottes Herrlichkeit.

 

Trauer um BBr. Dr. Herbert Porsche

Donnerstag, Januar 20th, 2022

Nach der Vertreibung 1946 aus Jägerndorf / Krnov in Mährisch-Schlesien / ČSR landete Herbert als Sechszehnjähriger in Memmingen. Am Gymnasium dort lernte er durch Adalbert Mischlewski den ND kennen. Ab 1949 studierte er in München Physik und Mathematik und schloss sich im ND dem Singkreis unter Gregor Eisenlohr an. 1959 heiratete Herbert die ebenfalls aus dem Ostsudetenland vertriebenen Lieselotte Gottwald. Im ND fanden beide für sich den Germeringer Kreis. Ihre Kinder in dem mit viel Eigenleistung gebauten Haus in Seefeld waren Monika, Ursula, Bernhard und Barbara. Bei der DLR in Oberpfaffenhofen arbeitete Herbert an dem erfolgreichen Projekt HELIOS  und von den späten 1970-er Jahren bis zu seiner Pensionierung 1993 an der Sonde GIOTTO , die ihn auch noch weit in den Ruhestand „verfolgte”.
Im Sommer 2019 konnte er mit Lieselotte die Diamantene Hochzeit feiern. Am 18.Dez.2021 ist er kurz nach seinem 92. Geburtstag zu hause im Kreis seiner Familie friedlich eingeschlafen. Er lebe nun in Gottes Frieden.

Adolf Ammer mit 89 Jahren verstorben

Montag, Dezember 20th, 2021

Wieder hat uns ein Münchner ND-Urgestein verlassen: Am 7. Dez. 2021 ist Adolf Ammer verstorben. Nach dem Studium zum Dipl. Bauingenieur an der TH München arbeitete er vor allem als verbeamteter Statiker beim Patentamt. Schon als Schüler in Weiden beim ND,  gehörte zur Münchner ND-Gruppe Parzival, die im Doppelhaus Ammer / Albrecht in Sauerlach eine Weidener „Kernzelle“ hatte. 2006 / 2007 leitete er, nach Alfred Graf, die Gruppe, die sich besonders um die vom NDer und „Bunkerpfarrer“ Adolf Mattes geleiteten Obdachlosenhilfe, jetzt KMFV, sorgte.
In Sauerlach war er seit 1984 für 21 Jahre im Gemeinderat, 1990-1996 Zweiter Bürgermeister. Er vertrat dort die von ihm und seiner Frau, der Bundesschwester Annemarie, kurz Mirl Ammer, mitgegründete Unabhängige Bürgervereinigung Sauerlach (UBV), die als freie Protestgruppe entstand und inzwischen die Bürgermeisterin stellt. Das Fest  „1.200 Jahre Sauerlach“ im Jahr 2.000 prägte er mit viel Ideen und Ausdauer, wie die Bürgermeisterin in einem Nachruf der Gemeinde herausstellte.

Die Region trauert mit Mirl, den Kindern Renate und Andi. Wir danken Wastl, wie ihn seine Freunde nannten, für sein großes Engagement, für sein Christsein.Heute. Uns bleibt die gemeinsame Hoffnung, dass er nun das Leben in Gottes Herrlichkeit findet.

BBr. Dr. Helmut Demattio tot

Freitag, Dezember 10th, 2021

Überraschend ist Helmut am Nikolaustag 2021 im 65. Lebensjahr – noch im Dienst des Sudetendeutschen Archivs – an einem kurzen und schweren Krebsleiden verstorben. Im Gebet und in Gedanken sind wir bei seiner Frau Angela und den Kindern Anselm und Cordula.

Viele in der Region kannten Helmut auch als Bildhauer. Links ist ein von ihm geschaffenes Petrus-Relief (Foto: Claudia Will). Persönlich schätzte ich Helmut in seiner feinen Art und erinnere mich gerne an fruchtbare Gespräche z. B. über Schätze, die er in Prag für das Münchner Archiv geborgen hat.  Mit Helmut glauben wir an die Auferstehung – das bleibt unsere Hoffnung. (Traueranzeige des HStA in der SZ)

Walter Schießl mit 91 verstorben: Ritter für den Frieden

Montag, November 22nd, 2021

Unser in Schwandorf / Opf. am 9. April 1930 geborener Bundesbruder Walter Schießl ist mit 91 Jahren in der Klinik Hausham bei München verstorben. Nach dem Abitur 1949 in Schwandorf – bis 1945 besuchte Walter ein Gymnasium in Pilsen – studierte er Volkswirtschaft an der Uni Würzburg, engagierte sich dort im ND-Hochschulring und jobbte nebenher als Journalist (z.B. beim Würzburger Sonntagsblatt).

Von den Kriegsfolgen erschüttert,  ging er als Dipl-Volkswirt 1956 zu den Gebirgsjägern in die junge Bundeswehr, überzeugt, so dem Frieden dienen zu können; 1988 erreichte er, nach 4 Dienstorten,  als Oberstleutnant in Bonn den Ruhestand. Seine Tochter hat ihn als „friedliebenden und gläubigen Menschen“ in Erinnerung. „Für mich war er das, was man mit einem Ritter verbindet, bescheiden, immer im Dienst an anderen verpflichtet, mutig in der Gefahr.“ Für seinen Einsatz in der Gemeinde und Pfarrei Brunnthal ehrte ihn die Kirche als „Ritter des Silvesterordens“. Bundesweit war Walter anerkannt und geehrt für seine philatelistischen Veröffentlichungen und Forschungen zu Briefmarken der Deutschen Post.  Nun glauben und hoffen wir wie er, dass er, seiner lieben Frau Maja folgend, das Leben in Gottes Herrlichkeit finden wird.

Bundesbruder „Ossi“ Lang verstorben

Donnerstag, Oktober 21st, 2021

Zu „Ossi“, wie er von seinen Freunden immer genannt wurde, zum Dipl. Ing.  der Elektrotechnik Oskar Lang, hat nach 85 überwiegend geglückten Lebensjahren Gott, wie es im Sterbezettel heißt, gesagt: „Komm heim, die Hügel sind zu steil“. 5 Jahre plagten ihn, den viele als topfiten, hilfreichen Freund bei Skihochtouren, beim Bergwandern und den ND-Familienferien erlebten, Parkinson, Knochenbrüche, eine Nervenverletzung und zuletzt noch eine Lungenentzündung. 2020 war er noch im Rollstuhl beim Bundesfest der Region im Hansahaus dabei. Für die Gruppe Christkönig, die Ossi zum neuen Leben erweckt hatte, dankte Bundesbruder Wolfgang Tenbörg ausführlich im Oktober-Rundbrief. Die Region wünscht Ossi nun ein neues Leben in Gottes Herrlichkeit.
Unser Beileid und Trost gilt Lisl und der Familie: Elisabeth Lang , Haldenbergerstr. 47, 80997 München

KSJ-Kaplan P. Bernd Hagenkord ist tot

Montag, Juli 26th, 2021

Bernd bei Vatican NewsDer langjährige geistliche Leiter der KSJ, der Jesuit Bernd Hagenkord (*4.10.1968 in Hamm), ist nach kurzer und heftiger Krankheit am 26. Juli 2021 in München an Krebs gestorben.

Er prägte als Journalist von 2009 bis 2019 in Rom Radio Vatikan; Gudrun Sailer, die ihn von da kennt, schreibt: „Er fehlt uns: Sein analytisches Talent, seine Belesenheit, sein Zuhausesein im Glauben, das er niemals vor sich hertrug und niemals anstelle eines Arguments benutzte.“

Zuvor, ab 2002, war er KSJ-Geistlicher in Hamburg und von 2007 bis 2012 Bundeskaplan der KSJ. Seit 2019 leitete er in München das Berchmannskollegs in der Kaulbachstraße; die Deutschen Bischofskonferenz beauftragte ihn, den Synodalen Weg geistlich zu begleiten. Jesus, Du hast Bernd berufen – nimm ihn nun bei Dir auf.
Das Requiem ist am Montag, den 2. Aug. 21,  um 15 Uhr in St. Michael, Neuhauser Straße 6, 80331 München. Es ist keine Anmeldung nötig.

Trauer um Prof. Dr. Georg J. Rieger

Dienstag, Juni 29th, 2021

Prof. RiegerIn Krailling starb im 90. Lebensjahr unser ND Bundesbruder Georg J. Rieger (*1931, als Schüler beim ND in Günzburg / Donau). Wir kennen Georg vor allem aus der Zeit von 1963 bis 1972, in der er mit Unterbrechungen Prof. für Mathematik an der LMU München war. Von 1973 bis zur Emeritierung 1999 leitete er das „Institut für Algebra, Zahlentheorie und Diskrete Mathematik“ an der Leibniz Universität Hannover. Vor fünf Jahren kam er zurück in den Raum München und pflegte wieder, unterstützt von seiner lieben Ehefrau Anneliese, zu „seiner“ Gruppe München-Ost telefonischen Kontakt. Wir trauern mit der Familie und hoffen im Gebet auf seine Vollendung in Gottes Herrlichkeit.
Kondolenz-Adresse: Anneliese Rieger, Sanatoriumstraße 1,  82152 Krailling; in der  Traueranzeige der F.A.Z stehen die Daten zur Beerdigung am 30. Juni 2021.

Bundesbruder Fritz Eder verstorben

Samstag, Juni 19th, 2021

Im 90. Lebensjahr ist unser, im Münchner ND vielfältig engagierter, Bundesbruder Dipl. Kfm. Fritz Eder, nach kurzem Krankenhausaufenthalt, am 18. Juni 2021 verstorben. Wir trauern mit seiner lieben Frau Mechtild geb. Fischer und ihren Kindern Markus, Monika, Barbara sowie deren Kindern.
Fritz war über 20 Jahre Stellvertreter des Vorsitzenden Wolfgang Walter und Schatzmeister im „Heimverein“, der nach der V3 das Willi-Graf-Studentenheim für den ND mit aufbaute.  Von 1996 bis 2000 war er zunächst Regionalleiter und dann Stellvertreter von Dr. Diane Gössing.  In diese Zeit, nach dem ND-Bundestag in Oberammergau, fiel sein Bemühen, die Münchner KSJ zu reaktivieren. Das Foto stammt vom 1. Bayer. ND-Bundestag 2009 in Plankstetten, an dem sich auch die KSJ gut beteiligte.
Fritz u. Mechthild Zuletzt lebten die Obermenzinger in Neufriedenheim im Wohnstift Augustinum.
Der ND dankt Fritz und wünscht ihm, dass er in Gottes großer Herrlichkeit lebe.

Die Beerdigung fand am 24. Juni 2021 statt.

Hier noch ein Bild mit Mechtild, von einer Fahrt der Gruppe „Willi Graf“, das mir Diane  übermittelte:

Oblatin Hildegund Zeller-Schön verstorben

Mittwoch, Juni 16th, 2021

Neun Jahre hat unsere ehemalige Bundesschwester Hildegund Zeller-Schön, nach dem plötzlichen Tod des Bundesbruders Dr. Manfred Musiol, das Alleinsein und auch Krankenheiten tapfer ertragen. Nur gelegentlich konnte sie in der ND-Gruppe München-Nord ihre Einsamkeit verringern. Mehr half ihr eine alte Freundin mit ihrer Tochter Katrin und die Gemeinschaft der Benediktiner in Münsterschwarzach, der sie als Oblatin angehörte. Nun ist sie, kurz nach ihrem 90. Geburtstag, in Freising in einem Pflegeheim gestorben. Nach einer herzlichen Verabschiedung im Requiem in der Stadtpfarrkirche Kitzingen mit P. Noach Heckel OSB aus Münsterschwarzach wurde sie am 16. Juni 2021 in ihrem Geburtsort Kitzingen beigesetzt. Nun möge sie Gott aufnehmen in seine unendliche Herrlichkeit, „entäusche mich nicht in meiner Hoffnung“  steht auf Hildegunds Sterbezettel.

 

Dr. Josef Vieregg ist tot

Dienstag, Juni 15th, 2021

Wir sind traurig, dass unser sehr geschätzter Bundesbruder am 13. Juni 2021 im 88. Lebensjahr verstorben ist.
Schon 1946, als Schüler am Münchner Gisela-Gymnasium, gehörte Pepperl, wie ihn seine Freunde nannten,  zum Münchner ND;  viele kennen über seine Gruppe „Willi-Graf“ hinaus von den Veranstaltungen der Region. Vom Gruppenleiter, Gaugraf und BDKJ-Diözesanvorsitzenden bis zum Regionalleiter und Vorsitzenden des Heimvereins (1990-2007) hat er vielfältig und hervorragend nicht nur den Bundesgeschwistern im ND gedient – herzlichen Dank! Als gelernter „Finanzer“ war er, aus der Industrie kommend, bis zur Spitze der erzbischöflichen Finanzkammer  aufgestiegen.
Sein Sohn und Bundesbruder Martin hat uns in einer Rundmail die letzten Jahre seines Vaters schön beschrieben (Link: s. Archiv oder hier). Nun möge Josef in Gottes Herrlichkeit eingehen!
Die Beerdigung beginnt am 23. Juni 2021 um 9:45 Uhr in der Aussegnungshalle des Neuen Südfriedhofs in München-Perlach, mehr dazu im Link oben und in der SZ-Traueranzeige der Familie. Herzliche Einladung!

 

Das Bild zeigt Ilse und Josef Vieregg im Jahr 2018:

Heinz Schiller: ein ND-Motivator verstorben

Samstag, Juni 5th, 2021

Heinz Schiller mit GitarreVon Herzen die Arbeit im ND anerkennen, mit anpacken statt zu beckmessern, gleich Feedback geben und nicht erst später, so haben viele Heinz Schiller motivierend erlebt und in lieber Erinnerung. 1943 im Bayerischen Wald geboren, hatte er den ND am Gymnasium in Niederaltaich bis zum Abitur 1962 mitgestaltet, damals auch schon mit der Gitarre, die sein Lebensbegleiter wurde: Nach der Hochzeit mit der Kollegin Roswitha 1968 noch in Schulen im Bayerischen Wald, später, nach einem Aufbaustudium an der LMU München,  von Fürstenfeldbruck aus im Lehrerberuf als Ausbilder für Grundschullehrer an der Uni und im Seminar, aber auch bei Obdachlosen, Kranken, Alten und bei Gottesdiensten im Studentenwohnheim Willi Graf fand er mit seinen mit der Gitarre begleitenden Liedern  begeisterte Zuhörer und Mitsingende.
Die Freude, die Heinz dabei ausstrahlte und weiter vermittelte, möge über seinen Tod hinaus wirken, auch zum Trost der hinterbliebenen Familie. Um eine gute Auferstehung und sein Weiterleben bei Gott bitten wir (Traueranzeige).