Archive for the ‘In Memoriam’ Category

BBr. Friedel Theißing: Beisetzung am 27. Aug. 24

Samstag, Juli 20th, 2024

Am 12. Juli 2023 verstarb, wie uns seine Frau Renate mitteilte, im 93. Lebensjahr unser Bundesbruder Dr. rer.pol. Gottfried „Friedel“ Theißing.  Das Bild zeigt ihn als Lektor beim Requiem für seinen Bruder Gerd (1922 – 2015), bei dem sein Bruder Hermann Theißing (1932 – 2020) konzelebrierte. Wie der Jurist Gerd im Vorstand der Münchner Rückversicherung war auch Friedel als Wirtschaftler im Vorstand der Friedrich Deckel AG in München tätig. Alle drei Brüder waren beim Münchner ND und gehörtem zu dem Kreis in Bogenhausen, der den jungen Jesuiten und Bundesbruder Alfred Delp im Nazis-Widerstand unterstützte.

Die Urnenbeisetzung findet statt am 27. Aug. 24 um 13:15 Uhr in St. Georg, Bogenhausener Kirchplatz 1, 81675 München. Wir trauern um Friedel mit seiner Familie und beten hoffnungsvoll für seine Auferstehung.  Friedel wünscht sich „statt Blumen und Kränzen“ eine Spende an das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD),  IBAN: DE82 5206 0410 0000 0093 93 ;  Verwendungszweck: Spende Dr. Gottfried Theißing

BBr. Dieter Fuchshuber am 28. April verstorben

Montag, Mai 6th, 2024

Mit fast 89 Jahren ist in Augsburg unser Bundesbruder Ltd. Baudirektor a. D. Dieter Franz Anton Fuchshuber verstorben. Er gehörte zu den langjährigen Mitgliedern des Augsburger NDs, war schon als ND- Schüler ab 1949 in Augsburg (geb. 1935 in Karlstadt, Abitur 1954) „aktiv und lebendig dabei – nicht nur bei der legendären Radtour durch Oberitalien mit 4 Dolomitenpässe –  sondern beim ganzen Gruppenleben“ wie sich sein ND-Freund Franz Reißenauer erinnert. Auch zum Augsburger ND-Hochschulring gehörte Dieter.

Nach dem Studium zum Dipl. Ing. im Bauwesen arbeitete Dieter nicht im erfolgreichen Architekturbüro seines Vaters sondern als Architekt und Stadtplaner der Stadt Augsburg. Die vorbildliche Sanierung des ehemalige Textil-Industrieareals und des Lechviertels in der Augsburger Altstadt  bleiben mit seinem Namen verbunden. Bis Juli 1996 war Dieter  Leiter des Stadtplanungsamtes. In diesem Jahr begann die schwere Krankheit seiner 1998 mit 58 Jahren jung verstorbenen Ehefrau, die er 1963 geheiratet hatte und die ihm 3 Kinder schenkte.

Im Ruhestand fand Dieter auch die Zeit, das Œuvre seiner als Kinderbuch-Autorin und Illustratorin weltweit bekannten Frau Annegert Fuchshuber zu erhalten. Sohn Markus erinnert sich an das Leben der Familie im  Reihenhaus in Augsburg-Haunstetten mit den drei Bäumen im Garten und das künstlerische Wirken der Mutter dort: „Wir waren immer dabei.“ Das Foto (2013 von I.Hirsch)  zeigt Dieter bei der Eröffnung einer Ausstellung mit Werken seiner Frau.
Möge Dieter nun seine Annegert im Haus des Herrn wieder treffen: „Lebe wohl, lebe ewig wohl!“ (wie es Wolfgang Frühwald, Mitglied im gleichen ND-Fähnlein wie Dieter, einmal formuliert hatte.) Traueranzeige der Augsburger Allgemeinen hier.

Meinrad Fackler am 7. Mai 2024 beigesetzt

Samstag, Mai 4th, 2024

Unser Augsburger Bundesbruder Meinrad Fackler ist am Montag, den 29. April 2024, wie uns seine Ehefrau Sofia Ludl mitteilte, „im Frieden und wach bis zum letzten Atemzug“ mit 86 Jahren gestorben.
Seit seiner Schulzeit am Gymnasium Dillingen ist Meinrad beim ND, auch nach dem Abitur bei den Stephanern in Augsburg, im Studium zum Dipl.-Ing. des Maschinenbaus an der TH in München.
Der Beruf brachte ihn zur MAN nach Augsburg; dort konnte er weiterhin „begeisterter NDer sein“, wie mir Gerhard von Webenau schreibt. Im Kirchenorchester Hochzoll-Süd spielte er Bratsche, beim Alpenverein, bei der Fechtabteilung des TSV-Schwaben und an der Volkshochschule waren seine Angebote, z. B. der internationale Folkloretanz, sehr geschätzt.  Die Verabschiedung und Beisetzung fand statt am Dienstag den 7. Mai 2024 auf dem Westfriedhof in Augsburg.  Traueranzeige der Augsburger  Allgemeinen hier.

Wir werden Meinrad als uns langjähriges ND-Mitglied in guter Erinnerung behalten, trösten seine Lieben und beten hoffnungsvoll für seine Auferstehung.

Trauer um Wolfgang Tenbörg

Sonntag, April 21st, 2024

Unser Bundesbruder Dr. Wolfgang Tenbörg, Ministerialrat a.D., ist am 15. April 2024 im 87. Lebensjahr verstorben. Schon als Schüler gehörte er in München-Neuhausen zum ND (Gruppe Winthir des Wittelsbacher Gymnasium); 1958 hat er diese Gruppe mit der ND-Gruppe Odilo der Rupprecht-Oberrealschule zur neuen ND-Hochschulring-Gruppe Christkönig zusammengeführt. Als Student und später als Jurist im ND-Männerring, wie das damals so hieß, gehörte er zu der prägenden Persönlichkeiten der Gruppe Christkönig. „Er war die Seele der Gruppe“ schreibt mir Franz Kistler.
Wir trauern mit seiner großen Familie und seiner Gruppe um einen lieben Menschen und danken für sein Engagement. Das Requiem fand statt am 24. Apr.24 in St. Laurentius  in München-Gern, anschließend war die Beerdigung am Friedhof in Untermenzing. Er möge nun in Gottes Herrlichkeit leben! Hier zur Traueranzeige der SZ.

Wolfgang gehörte in München wie seine Eltern zum ND; heute etwas Seltenes, daher erwähnenswert: Sein Vater war Dr. Erwin Tenbörg, Nymphenburger Str. 201, Verwaltungsrichter und NDer in der legendären Gruppe München West zu der auch Pfarrer Paul Groh zählte. Später trat auch Wolfgangs Mutter Margaretha, Romanstr.1, dem ND bei. Und auch schon der Großvater, der Glasmaler Wilhelm Tenbörg mit der Werkstatt in der Nymphenburger Str.201, stand dem ND nahe.

Mit 97 Jahren verstorben: BSchw. Marie Luise Liepold

Sonntag, April 14th, 2024

1926 in Eichstätt geboren, wollte Marie Luise nach der Schulzeit ins Kloster St. Walburg eintreten und eine Ordensfrau werden. Doch sie wurde dringend in der Metzgerei ihres Vaters am Bahnhofplatz gebraucht. Das hinderte sie  jedoch nicht, caritativ und seelsorgerisch zu wirken. Gerade in der Nachkriegszeit konnte sie vielen Menschen im Leben und im Glauben helfen.
1951 heiratete sie den Bankangestellten und NDer Anton Liepold (†2006) im Eichstätter Dom. Dem Ehepaar wurden drei Kinder geschenkt: Marie-Luise, Toni und Gertrud.  Sie war, wie der Diakon bei der Beerdigung betonte, lebenslang ein sehr zufriedener Mensch. Der Erfahrung, dass ihre Kräfte schwanden, begegnete sie mit Gleichmut.  Sie sagte: „Wenn man nicht mehr so kann, wie man will, muss man tun, wie man kann.“
Die letzte Woche ihres zuletzt von Demenz und einem Sturz bestimmten Lebens war eine Zeit des  intensiven Gebetes. Immer wieder hat sie, wie ihr Sohn Toni berichtete, mit Jesus am Kreuz gesprochen, hat zu Jesus aufgeblickt und ihn angelächelt. Am 17. März, auf den Tag genau 18 Jahre nach dem Heimgang ihres Ehemannes Anton, ist Marie Luise Liepold im Beisein ihres Sohnes Toni, im Beisein von Birke und ihrer Enkelin Chiara nach Hause gegangen, in Gottes Ewigkeit. Sie war wohl im März 2024 die älteste NDerin aus den beiden Regionen M und DON. Die Beisetzung war am 4. April 2024 auf dem Ostenfriedhof nach einem Requiem in der Schutzengelkirche. Hier die Traueranzeige des Donaukuriers.

BBr. Horst Steiner verstorben

Donnerstag, März 14th, 2024

Bestürzt haben wir von seiner Tochter Judith erfahren, dass unser lieber Bundesbruder Horst Steiner am 11. Februar 2024 im 85. Lebensjahr gestorben ist. Schon als Schüler am Holbein-Gymn. Augsburg, dann im Jurastudium in Berlin und München und anschließend als Staatsanwalt und Richter gehörte er zum ND. Als Oberstaatsanwalt wurden ihm auch heikle Fälle, z. B. der  um den Mord am Volksschauspieler Walter Sedlmayr anvertraut, die ihm viel Arbeit, aber auch überregionale Anerkennung brachten. Die Krönung seiner Laufbahn war seine Tätigkeit als Richter am BayObLG – so ein Oberstes Landesgericht gibt es nur in Bayern.
Von 1963 bis 1965 lebte er im ersten Studentenwohnheim des Münchner ND- Heimvereins, der sog. V3. Im Beruf zog er 1972 von Baldham bald in die Stadt Puchheim, die ihm 2016 für seine Verdienste um das Gemeinwohl mit der Bürgermedaille auszeichnete. In Puchheim hatte auch die Familie mit Ehefrau und Lehrerin Hanni, die oft mit Horst bei ND-Regionalveranstaltungen dabei war, und mit den Kindern Judith und Ulli ihren Lebensmittelpunkt. Hannis Tod im Herbst 2015, nach längerer heimtückischer Krankheit, hat Horst schwer getroffen, auch die Freunde im ND.
Kurz vor dem ND Kongress in Augsburg, an dem er unbedingt dabei sein wollte, stürzte er schwer auf den Treppen zuhause – gut verpflastert war er trotzdem dabei. Im Dezember musste er seine gewohnte Teilnahme am ND-Bundesfest krankheitsbedingt absagen; nun ist er leider, im Beisein seiner Kinder und Enkel, an den Folgen einer Lungenentzündung im Garmischer Krankenhaus verstorben. Mit seiner Familie teilen wir die Trauer und den Glauben, dass er nun in der Fülle der Herrlichkeit Gottes lebt. Traueranzeige der SZ mit Spendenhinweis

Trauer in den Gruppen Altmühl-Donau und Weiden

Dienstag, März 5th, 2024

Wir haben vom Tod folgender Bundesgeschwister erfahren:

  • Franz Höcherl, Eichstätt ist am 24.Feb.24 mit 88 Jahren gestorben; klick hier zur Traueranzeige mit Bild aus dem Donaukurier. Franz war Hauptlehrer bei der Polizei und seit 1972 beim ND.
    Das Requiem für Franz  war am 7.Mrz.24 in St. Benedikt in Eichstätt-Landershofen, Lindenstr. 15, mit anschließender  Beerdigung.
  • Max Schüsslbauer aus der ND-Gruppe Weiden, der er seit 1947 schon als Schüler angehörte,  ist in Traunstein  am 3.Feb.24 mit 91 Jahren verstorben. Er ging als Sparkassenoberamtsrat in den Ruhestand. In der Weidener Pfarrei St. Konrad wirkte Max bis 2007 über 30 Jahren als Lektor und auch bei anderen Gruppen wie z. B. der KAB und der DJK  mit.

Im österlichen Auferstehungsglauben sind wir voll Hoffnung im Gebet bei den Trauerenden.

22. Apr.24: Requiem für Wendelin Stephan

Donnerstag, Januar 25th, 2024

Unser Bundesbruder Wendelin Stephan ist am 22.Jan.2024 mit 85 Jahren in Günzburg / Donau verstorben.
Wendelin wuchs in Lauda in  Tauberfranken  auf.  Mit dem Beginn seines Studiums der Elektrotechnik in Karlsruhe – dort lernte er auch Cornelia, Studentin der Pharmazie, kennen – kam er über den Hochschulring 1959 zum ND. Wir verlieren in ihm ein treues, stets hilfsbereites Mitglied unserer ND-Gemeinschaft. Unvergessen sein Einsatz für die Bergmessen in der Region München und die Bergsteiger-Hilfen für Groß und Klein  bei den ND-Ferien in Südtirol und im Wallis. Beruflich beschäftigte den Dipl. Ing. das AKW Gundremmingen; in der Freizeit unterstützte er am Ort den Alpenverein, die Volkshochschule und war den Enkeln aus den Familien der beiden Töchter Beate und Daniela ein geliebter Opa.
Der Trauergottesdienst für Wendelin findet am Montag den 22. April 2024 um 13:30 Uhr in Sankt Sixtus Reisensburg statt (Kappenzipfel 2 a, 89312 Günzburg);  anschließend Urnenbeisetzung auf dem Reisensburger Friedhof.  Im Bild Ehefrau Cornelia und Wendelin bei der Bergmesse der ND-Region München  in Thierhaupten 2022.

Statt Blumen wünschte sich Wendelin Spenden an:
– Die Brücke e.V. IBAN DE 32 7206 9043 0106 3892 44
– Donum Vitae Bayern e. V. IBAN DE 94 7015 0000 0000 1206 00

Dr. Helmut Fried verstorben

Dienstag, Januar 23rd, 2024

Im 92. Lebensjahr ist am 18. Januar 2024 unser Bundesbruder Helmut Fried aus der Gruppe Willi Graf zu Hause „mit einem Lächeln“, wie uns seine Tochter Feli schreibt, entschlafen. Requiem und Bestattung waren am 26. Jan. 24 in Hohenbrunn.

Helmut stammte aus Stuttgart, studierte an der LMU München das Fach Betriebswirtschaft und promovierte auch auf diesem Gebiet. 1956 schloss er sich der Hochschulring-Gruppe Willi Graf an. Helmut verwurzelte bald in Bayern, indem er Helga aus dem Chiemgau heiratete; drei Töchtern und ein Sohn gingen aus der Ehe hervor. Anfangs wohnten die Frieds in Germering-Unterpfaffenhofen, bis sie ihre endgültige Bleibe im Haus in Riemerling fanden. In München gründete Helmut seine eigene Firma für Betriebsberatung und Werbung. Nach der Wiedervereinigung war er Betriebsberater in Sachsen.
Im ND, besonders in der Gruppe Willi Graf, war Helmut, einer der Mitbegründer, über viele Jahrzehnte ein treues und aktives Mitglied, z. B. beim von ihm und seiner 2015 verstorbenen Frau geliebten Skifahren, bei Kulturfahrten, Gruppenausflügen und überörtlichen Tagungen.
Wir danken Helmut, teilen mit der Familie die Trauer und den Glauben, dass er nun in der Fülle der Herrlichkeit Gottes lebt. Hier zur Traueranzeige der SZ

Elisabeth Strotmann mit 82 Jahren verstorben

Dienstag, Dezember 5th, 2023

Am 28.Nov.23 verstarb, nach schon länger bestehenden Herzproblemen, im Dachauer Krankenhaus unsere liebe Bundesschwester Elisabeth Strotmann. Als Elisabeth Huber 1941 in München geboren, lernte sie 1961 als Fremdsprachenkorrespondentin und erste Mädchengruppenführerin der neu gegründeten Pfarrgemeinde St. Leonhard in München-Pasing, vermittelt durch Hermann Theißing, Wilfried Strotmann kennen. Aus ihrer Ehe 1966 gingen die Kinder Maximilian und Caterina hervor, die sowohl 1979 nach NRW als auch 1982 nach Gröbenzell mitzogen. Hier konnte Elisabeth in der Pfarrei und der Frauenunion erfolgreich mitarbeiten, soweit Familie und die häusliche Pfllege der Mutter dies zuließen.
Mit Wilfried und der Familie teilen wir die Trauer und den Glauben, dass Elisabeth in der Fülle der Herrlichkeit Gottes lebt. Zur Traueranzeige der SZ

NDer Heinrich Ostermayer (82 J.) gestorben

Samstag, Dezember 2nd, 2023

am 25. Okt. 23 ist Bundesbruder Heinrich Ostermayer, Mitglied der Gruppe Willi-Graf, verstorben.
Heinrich wurde am 28.7.1941 in München geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in München-Pasing. Die Eltern legten Wert auf eine gute religiöse und schulische Bildung. Am Karls-Gymnasium in Pasing kam Heinrich zum ND, zur damals  großen Pasinger Gruppe Rasso, die bei den Passionisten ihr Gruppendomizil hatte. Nach dem Abitur 1961 studierte Heinrich an der LMU München die Fächer kath. Theologie, Philosophie und Germanistik. Ziel war das Lehramt an Realschulen. Als Student war Heinrich Mitglied der Münchner Hochschulring-Gruppe Paulus-Rom. Bei den Skilagern dieser Gruppe glänzte er durch seine skifahrerischen Fähigkeiten.
Wegen einer Erkrankung konnte er nach dem Examen aber nur kurze Zeit unterichten. Er blieb trotzdem an seinen Fächer interessiert und erlangte im Jahr 1991 den Magistertitel mit einer Arbeit über die unterschiedlichen Auffassungen von Romano Guardini und Martin Buber im Bereich der Pädagogik und Kommunikation.
1984 heiratete er Ursula Höhne, die er bereits als Student als Zimmernachbarin in der Studentenstadt kennen gelernt hatte. Die beiden stießen im Jahr 2000 zur Gruppe Willi Graf. Heinrich war von Anfang an ein begeistertes Mitglied, kommunikativ und aufgeschlossen und überall dabei, solange es ihm krankheitsbedingt möglich war. Nach einem schweren Sturz Ende Juli 2023 hat er sich nicht mehr erholt. Die Bestattung der Urne war am Mittwoch, 6. Dezember 2023 auf dem Pasinger Friedhof, Lampertstraße.
Unser tiefempfundenes Beileid gilt Bundesschwester Ursula; in unserem Gebet denken wir an Heinrich.

Abschied von Günther Michalka (97 J.)

Montag, November 27th, 2023

Zuletzt war es das Telefon, mit dem Günther sich mit den wenigen verbliebenen Mitgliedern „seiner“ ND-Gruppe München-Ost verbunden wusste. Nun ist er mit 97 Jahren zuhause verstorben. Auch viele Kontakte aus den persönlichen Begegnungen pflegte er bis zuletzt per E-Mail, per ZOOM und am Telefon, denn sie blieben ihm in seinem facettenreichen Leben wichtig:
Kindheit und ND-Jugend in Troppau/Opava, Kriegsdienst und Vertreibung, Theologiestudium in Königstein im Taunus, Germanistikstudium und Referendariat in München, Heirat mit Christl,  Hausbau im Berg am Laim (im Münchner Osten), Unterricht am Adolf-Weber– und Wittelsbacher-Gymnasium, Familie mit fünf Kindern,  elf Enkeln und drei Urenkeln, Umzug in den Münchner Westen nach Gernlinden, Interessenvertretung der Religionslehrer an den Gymnasien in Bayern, Engagement in der Ackermanngemeinde (an dessen Sozialwerk sind statt Blumen  Spenden in Günthers Sinne willkommen), den Pfarreien (anfangs in St. Klara beim NDer Emil Chase) und beim ND, Seminarlehrer und Koordinator der Referendarausbildung für Laientheologen, Familiar der Deutschordensritter, bei denen er schon in Troppau in der Kathedrale Mariä Himmelfahrt Ministrant war.

Günthers schmerzlichem Tod folgte ein wunderbar gestalteter, erlösender, „das Leben in Fülle“ zeigender Gottesdienst, den seine große Familie gemeinsam mit zahlreichen Trauergästen feierte und dem seine Freunde Prälat Günther Lipok und Domkapitular Erich Pfanzelt vorstanden. Für uns, die Trauernden, hatte sich Günther diesen Text des NDers und gleichaltrigen Pastoraltheologen Adolf Exeler gewünscht: „Es ist gut, Freunde unter den Toten zu haben; sie können uns helfen um zu leben.“ Er möge nun, von unseren Gebeten begleitet, als unser Freund und Lebenshelfer bei seiner Christl in den himmlischen Frieden heimkehren.  Traueranzeige der SZ hier

Prof. Joachim Kammer mit 84 Jahren verstorben

Samstag, September 30th, 2023

Von 1974 bis 2009 lehrte, hoch engagiert und beliebt, Bundesbruder Joachim als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler an der Hochschule Landshut bzw. deren Vorläufern. 1978 war er Mitgründer der Fachhochschule Landshut – ab da lebte er in Landshut und in der Landshuter ND-Gruppe, die er zeitweise auch leitete. Als Gymnasiast trat er 1949 in seiner Heimatstadt Saarbrücken dem ND bei, der immer seine geistige Heimat blieb. „Er erinnerte sich sehr gerne und immer wieder an die Gruppenabende, die gemeinsamen Gottesdienste, die Bundestage z.B. in Oberammergau, die Familienferien in Seggau, in Ronco und Hersberg.“ schrieb uns seine Frau und Bundesschwester Marlies. Joachim liebte auch den Chorgesang und erfreute damit Viele.
Nun ist er, nach überstandenen Krebs- und Herzerkrankungen, am 26. Aug. 2023 zuhause in Ergolding verstorben. Wir trauern mit Marlies, der Tochter Susanne und deren Familie um einen lieben Menschen, dessen „Lachen uns immer fehlen wird“.

Wir glauben und hoffen ihn nun in Gottes Herrlichkeit.  Statt Blumen ist ein Spende für Menschen in Not erwünscht,  siehe Traueranzeige.

NDer Klaus Wenkemann verstorben

Sonntag, Juli 16th, 2023

Kurz vor seinem 81. Geburtstag starb in Heroldsbach unser lieber Bundesbruder Klaus an Krebs. Wir trauern mit seinen drei Kindern und sieben Enkeln (s. Traueranzeige) und hoffen im gemeinsamen Glauben, dass Klaus nun in Gottes Herrlichkeit bei seiner lieben Jutta weiterlebt.
Aus dem thüringischen Eichsfeld kommend lernte er Jutta Heger beim Vorstudienkurs für Abiturienten aus der DDR 1961 im Rheinland kennen. Zu Beginn des Studiums der Elektrotechnik an der TH in Aachen fanden beide zum ND- Hochschulring, dessen Leitung Klaus später übernahm. Sein Berufsaufstieg führte ihn 1971  nach Erlangen, dann zu  Siemens und damit auch zu Nürnberger ND-Gruppe, in der sich Klaus vielfältig engagierte. 2020 starb seine Ehefrau Jutta. Beide haben die Erinnerungen an ihr bewegtes Leben bei kindle festgehalten. Da schreibt Klaus: „Vergesst nicht: Alles was ist und was ihr seid und habt, kommt aus Gottes Hand. Freut euch und seid dankbar.“ Wir danken, dass wir Klaus erleben konnten.

Otto Buchegger in Landsberg gestorben

Donnerstag, Juni 29th, 2023

In Landsberg am Lech ist unser  Bundesbruder Dr. Otto Buchegger am 17. Juni 2023 mit 85 Jahren verstorben. 1956 ist er, am Beginn seines Studiums, in den ND eingetreten. Am Veterinäramt des Landkreises Landsberg stieg er bis zu dessen Leiter auf und wechselt dann als Ministerialrat nach München. Von 1978 bis 1990 gehörte er in verschiedensten Funktionen, zuletzt als Haushaltsreferent, dem Landsberger Stadtrat an; 1988 kandierte er dort für das Amt des Oberbürgermeisters. Er wurde in den Pfarrgemeinderat gewählt und als Gründer und Leiter der Seniorenabteilung des örtlichen Alpenvereins (2002 bis 2016) sehr geschätzt, zumal er mit seiner Ehefrau Sigrid zahlreiche Wanderungen anbot. Wir trauern mit Sigrid, den Kinder und Enkeln um einen lieben, „hochengagierten“ (so Oberbürgermeisterin Doris Baumgärtl) Menschen, dessen letzte Bergwanderung, so glauben und hoffen wir,  zu Gottes unfassbarer Herrlichkeit führt.
Hier zu Traueranzeige (Augsburger Allgemeine) der Familie, die statt Blumen eine Spende an den örtlichen Caritasverband empfiehlt. IBAN: DE32 7005 2060 0000 0094 72 (Stichwort: Otto Buchegger)
Bildquelle: Sterbebildchen