Bbr. Bernd Knüfer SJ tot

Nach kurzer schwerer Krankheit ist am Fr. 24. Juli 2020 in einer Münchner Klinik der Jesuit und Bundesbruder Bernd Knüfer verstorben, geb. am 7. Dez. 1938, aufgewachsen in der Stadtapotheke Berching. Wie sein älterer und sein jüngerer Bruder besucht er bis zum Abitur das Internat der Benediktiner in Scheyern. Er studierte in München und St. Georgen / Frankfurt und wurde 1969 zum Priester geweiht. In München ist er vielen aus seiner Arbeit zwischen 1969 bis 1985 als Seelsorger der MC, damit auch der GCL und der KSJ,  vertraut (deren SZ-Traueranzeige).  Bundesweit bekannt wurde Bernd, nach der Wende, in Leipzig durch die Mitbegründung des Flüchtlingsrats und die Seelsorge für Religionslose in der Kontaktstelle  Orientierung. Dazu gehörten ein Raum der Stille und, unterstützt von den „Missionarinnen Christi“, ein Kontaktladen in der Innenstadt. Da konnten Christen und für Spiritualität und Sinnsuche aufgeschlossenen Mitbürger ohne kirchliche Prägung „auf Augenhöhe“ miteinander reden. Er versuche da etwas, so Bernd, was in 20 Jahren vielerorts nötig wird: „Seelsorge mit wenigen Kräften und wenigen Mitteln in einer vormals christlichen Gesellschaft“.  2019 feierte er, von Leipzig nach München zurückgekehrt, mit uns beim Bundesfest die Hl. Messe.  Mehr zu seinem Wirken auf der Jesuiten-Website.
Die Beerdigung war am Dienstag, 28. Juli 2020 auf dem Ordensfriedhof in Pullach. Das Requiem seiner Münchner Kommunität Berchmanskolleg findet wegen Corona erst später statt.  (Foto: jesuiten.org)

Comments are closed.