Archive for the ‘Allgemein’ Category

ND Termine 2022 Region M – vormerken

Montag, Mai 2nd, 2022
  • Mo. 9. Mai 2022, 19 Uhr: vor allem für  NDer ohne Gruppe: Stammtisch im Münchner Ratskeller (wieder Alte Küferei); davor 18:00 Messe in St. Michael, Fußgänger-Zone. Interessenten bitte bei Aribert  melden: Aribert.Nieswandt@th-rosenheim.de ;  notfalls mobil: 0170-3100077
  • Sa. 25. Juni 2022, 10:30 Uhr Gottesdienst:  ND-M Kulturwanderung / Wallfahrt mit Charly und Bernhard zur (neu!) Wallfahrtskirche der  Augustiner  in Maria Eich,  82152 Planegg; Einkehr zum Mittagessen beim  Wirthaus Bräustüberl in Planegg, ca,  13:00 Uhr. Mehr dazu – auch zur Anmeldung bis 22. Juni – hier!
  • Do. 21. Juli 2022, 19:30 Uhr: Gottesdienst im Studentenwohnheim Willi Graf zum Beginn Sommersemester 2022 mit P. Rainer Reitmaier  (Vormerkung: Do., 27. Okt. 2022, 19:30 Uhr zum Beginn Wintersemester 2022/23)

Bundesschwester Mechtild Eder tot

Sonntag, April 17th, 2022

Mit 87 Jahren ist Mechtild am 26. März 2022 in München verstorben.
Aus dem Münchner ND-Haus des ND-Bundesmeisters Prof. Dr. Guido Fischer stammend, war sie mit Fritz Eder (s.u.) verheiratet, zuletzt, nach glücklicher Ehe mit Fritz, zwei Töchtern und einem Sohn, schon mehrfache Urgroßmutter. Viele kannten sie aus der Gruppe Willi Graf und von ND-Treffen auf Bundes-, Landes- und Regionalebene, nicht nur an der Seite von Fritz, sondern auch selbst aktiv dabei, organisierend, mithelfend oder mit brillanter Stimme beim Gesang. Wir trauern mit ihrer großen Familie um sie und hoffen als Christen, dass sie in Gottes großer Herrlichkeit weiterlebt.
Die Trauerfeier mit anschießender Urnenbeisetzung fand am 25. April 2022 um 9:00 Uhr in der Kirche St. Martin in M.-Untermenzing statt.   Mechtild wünschte, dass sie auf ihrem letzten Weg ohne Trauerkleidung begleitet wird.

BBr. Prof. Horst Glassl verstorben

Donnerstag, März 17th, 2022

Am 13. März 2022 ist unser Bundesbruder Universitätsprofessor Dr. Horst Glassl aus der Gruppe München-Ost nach schwerer Krankheit mit 88 Jahren verstorben. Das Requiem mit anschließender Beerdigung war am 19. März 2022 in Putzbrunn.  Wir trauern mit seiner Witwe Erika sowie den Angehörigen um einen lieben Menschen und trösten sie und uns in der Hoffnung auf Horsts Auferstehung in Gottes Herrlichkeit! Er hat sich für Versöhnung eingesetzt und möge nun im Frieden leben. Hier die Traueranzeige der SZ

Horst (*1934) hatte seine Wurzeln in Silberbach im böhmischen Teil des Westerzgebirge, einem Ort im Norden der Region Karlsbad. Mit seiner verwitweten Mutter Berta und der Großmutter Franziska wurde er 1946 ins niederbayerische Pfarrkirchen vertrieben, wo er den Anschluss an den ND fand und 1953 das Abitur ablegte. Zum Studium von Deutsch, Erdkunde und Geschichte ging er an die LMU nach München und wohnte dort, wie viele NDer, im Newman-Haus. Besonderes Interesse fand bei ihm der „Lehrstuhl Stadtmüller“ für osteuropäische Geschichte, wo er  1965 zum Dr. phil. promoviert wurde und sich 1973 habilitierte. 1974 konnte Horst selbst als Universitätsprofessor seinem Mentor Georg Stadtmüller, nach dessen Emeritierung, nachfolgen.
Neben seinem großen wissenschaftlichen Engagement bei der Erforschung  der Geschichte Osteuropas, im Ungarischen Institut München und in verschiedenen Ost-West-Kommissionen  wird sein enormer Einsatz in der Ackermann-Gemeinde (AG) in Erinnerung bleiben.  Geistige Wurzel der Ackermann-Gemeinde, einer 1946 gegründeten  Solidargemeinschaft katholischer Sudetendeutscher, bildete u.a  die bündische katholische Jugendbewegung Staffelstein, die 1920 parallel zum ND in Böhmen gegründet worden war.  Anfangs als Schriftleiter der AG, später bis 2018  als Vorsitzender  des Trägervereins der AG,  übernahm Horst dort „Verantwortung in schwierigen Zeiten“, wie die AG in einem Nachruf schreibt.  Viele in der AG und im ND werden Horsts Rat und Freundschaft  in seiner angenehm unaufdringlichen, immer bescheidenen Lebensart sehr vermissen.

Walter Vieregg ist tot – ein ND-Urgestein

Sonntag, März 13th, 2022

Am 28. Feb. 2022 ist unser Bundesbruder Dipl. Kfm. Walter Vieregg mit 85 Jahren verstorben. Er stammt aus der legendären  Schwabinger ND-Gruppe München-Nord der Jungengemeinschaft im Bund Neudeutschland. Aus ihr entstand die Hochschulring-Gruppe „Willi Graf“ und später die gleichnamige KMF-ND-Gruppe. Walter war 1983 deren Gruppenleiter, als mit ihm die große Ausstellung über Willi Graf und die Weiße Rose entstand, die in den nächsten 10 Jahren in 30 Orten der Bundesrepublik gezeigt wurde und große Anerkennung fand. Viele verbinden mit Walters Namen den RUNDBRIEF der ND-Regionen München und Donau, den er von 1985 bis 2002 redigierte.

Von 2014 bis 2015 war er im Leitungsteam der Region mit Ernst Frank und Aribert Niewandt und bereitete das ND-Bayern-Treffen in Vierzehnheiligen mit vor. Er war nicht nur Urgestein: Er war ein Gestalter und Wegweiser im Münchner ND, dem wir von Herzen für sein langjähriges großes Engagement danken. Wir trauern mit seiner  Ehefrau Hildegard, den Kindern und Enkeln um einen lieben Menschen und beten für ihn in der Zeit vor Ostern um seine Auferstehung und sein Leben in Gottes Herrlichkeit.

 

Burgund-Reise Mai 2022

Dienstag, Februar 22nd, 2022

BBr.  Gerhard von Webenau vom ND-Augsburg lädt die ND-Senioren ein, mit den KEG-Senioren an einer siebentägigen Burgund-Reise vom 14. bis 20.Mai 2022 teilzunehmen.  Anmeldeschluss: 14.April 2022, Kosten pro Person 1.225,00 € incl. 4*-Hotel im historischen Zentrum von Beaune  (Foto oben © Wikimedia; 40 km südl. von Dijon); Unterlagen dazu bei Gerhard e-mail: kgweb@t-online.de

„München wird sichtbar“ – solidarisch mit Verstand

Sonntag, Februar 6th, 2022

Lichter-Demo  für Zusammenhalt mit über 1.000 Menschen am 10.Feb.2022 abends, mit Abstand, Maske, Vernunft, Empathie und Respekt für Solidarität und Demokratie.

Danke fürs Mitmachen am Münchner Odeonsplatz in Dankbarkeit gegenüber denen, die in den Zeiten der Corona-Pandemie engagierte Arbeit für die Gemeinschaft geleistet haben und gegen die z. T. gewaltsamen „Spaziergänge“ und radikalisierten Demonstrationen. Bundespräsident Steinmeier hat die „schweigende Mehrheit“ dazu aufgerufen, nicht mehr zu schweigen.
Du kannst für das Anliegen   hier unterschreiben.

WSW Missbrauchsgutachten 2022

Donnerstag, Februar 3rd, 2022

Zum Missbrauchsgutachten der Erzdiözese München und Freising und zur  PGR-Wahl 2022: Hier ein Offener Brief des Diöezesanratsvorsitzenden Prof. Dr. Hans Tremmel an alle ehrenamtlich Engagierten in den Pfarreien und Verbänden.

Trauer um BBr. Dr. Herbert Porsche

Donnerstag, Januar 20th, 2022

Nach der Vertreibung 1946 aus Jägerndorf / Krnov in Mährisch-Schlesien / ČSR landete Herbert als Sechszehnjähriger in Memmingen. Am Gymnasium dort lernte er durch Adalbert Mischlewski den ND kennen. Ab 1949 studierte er in München Physik und Mathematik und schloss sich im ND dem Singkreis unter Gregor Eisenlohr an. 1959 heiratete Herbert die ebenfalls aus dem Ostsudetenland vertriebenen Lieselotte Gottwald. Im ND fanden beide für sich den Germeringer Kreis. Ihre Kinder in dem mit viel Eigenleistung gebauten Haus in Seefeld waren Monika, Ursula, Bernhard und Barbara. Bei der DLR in Oberpfaffenhofen arbeitete Herbert an dem erfolgreichen Projekt HELIOS  und von den späten 1970-er Jahren bis zu seiner Pensionierung 1993 an der Sonde GIOTTO , die ihn auch noch weit in den Ruhestand „verfolgte”.
Im Sommer 2019 konnte er mit Lieselotte die Diamantene Hochzeit feiern. Am 18.Dez.2021 ist er kurz nach seinem 92. Geburtstag zu hause im Kreis seiner Familie friedlich eingeschlafen. Er lebe nun in Gottes Frieden.

Adolf Ammer mit 89 Jahren verstorben

Montag, Dezember 20th, 2021

Wieder hat uns ein Münchner ND-Urgestein verlassen: Am 7. Dez. 2021 ist Adolf Ammer verstorben. Nach dem Studium zum Dipl. Bauingenieur an der TH München arbeitete er vor allem als verbeamteter Statiker beim Patentamt. Schon als Schüler in Weiden beim ND,  gehörte zur Münchner ND-Gruppe Parzival, die im Doppelhaus Ammer / Albrecht in Sauerlach eine Weidener „Kernzelle“ hatte. 2006 / 2007 leitete er, nach Alfred Graf, die Gruppe, die sich besonders um die vom NDer und „Bunkerpfarrer“ Adolf Mattes geleiteten Obdachlosenhilfe, jetzt KMFV, sorgte.
In Sauerlach war er seit 1984 für 21 Jahre im Gemeinderat, 1990-1996 Zweiter Bürgermeister. Er vertrat dort die von ihm und seiner Frau, der Bundesschwester Annemarie, kurz Mirl Ammer, mitgegründete Unabhängige Bürgervereinigung Sauerlach (UBV), die als freie Protestgruppe entstand und inzwischen die Bürgermeisterin stellt. Das Fest  „1.200 Jahre Sauerlach“ im Jahr 2.000 prägte er mit viel Ideen und Ausdauer, wie die Bürgermeisterin in einem Nachruf der Gemeinde herausstellte.

Die Region trauert mit Mirl, den Kindern Renate und Andi. Wir danken Wastl, wie ihn seine Freunde nannten, für sein großes Engagement, für sein Christsein.Heute. Uns bleibt die gemeinsame Hoffnung, dass er nun das Leben in Gottes Herrlichkeit findet.

BBr. Dr. Helmut Demattio tot

Freitag, Dezember 10th, 2021

Überraschend ist Helmut am Nikolaustag 2021 im 65. Lebensjahr – noch im Dienst des Sudetendeutschen Archivs – an einem kurzen und schweren Krebsleiden verstorben. Im Gebet und in Gedanken sind wir bei seiner Frau Angela und den Kindern Anselm und Cordula.

Viele in der Region kannten Helmut auch als Bildhauer. Links ist ein von ihm geschaffenes Petrus-Relief (Foto: Claudia Will). Persönlich schätzte ich Helmut in seiner feinen Art und erinnere mich gerne an fruchtbare Gespräche z. B. über Schätze, die er in Prag für das Münchner Archiv geborgen hat.  Mit Helmut glauben wir an die Auferstehung – das bleibt unsere Hoffnung. (Traueranzeige des HStA in der SZ)

Wichtiger Preis für BBr Horst Teltschik

Mittwoch, November 24th, 2021

Bundesbruder Prof. Dr. Horst Teltschik hatte uns bei unserem Bundesfest 2010 sein Wirken und seine Erlebnisse als außenpolitischer „Architekt” der Deutschen Einheit bei Bundeskanzlers Helmut Kohl und mit Kremlchef Michail Gorbatschow  begeisternd vorgestellt. Dieser hatte, so Teltschik,  „den Deutschen den Schlüssel zu Wiedervereinigung in die Hand gegeben.“ Nun wurde Horst, aus Anlass seines 80. Geburtstags, in Berlin von der Deutschen Gesellschaft e. V. für seine Verdienste um die deutsche und europäische Verständigung geehrt. Wir gratulieren Horst zu diesem wichtigen Preis!
Der Text der Laudatio von Wolfgang Thierse, früherer Bundestagspräsident, der selbst wie Horst die Vertreibung aus dem Osten erlebte, ist hier. Horsts Rede hier, der glücklich ist über die friedliche Vereinigung, und dass „Europa ein Projekt des Friedens geblieben ist. “ (Foto © Wikipedia)
Zur aktuellen Lage vgl.  Horst Teltschik (2019): Russisches Roulette: Vom Kalten Krieg zum Kalten Frieden

 

 

Walter Schießl mit 91 verstorben: Ritter für den Frieden

Montag, November 22nd, 2021

Unser in Schwandorf / Opf. am 9. April 1930 geborener Bundesbruder Walter Schießl ist mit 91 Jahren in der Klinik Hausham bei München verstorben. Nach dem Abitur 1949 in Schwandorf – bis 1945 besuchte Walter ein Gymnasium in Pilsen – studierte er Volkswirtschaft an der Uni Würzburg, engagierte sich dort im ND-Hochschulring und jobbte nebenher als Journalist (z.B. beim Würzburger Sonntagsblatt).

Von den Kriegsfolgen erschüttert,  ging er als Dipl-Volkswirt 1956 zu den Gebirgsjägern in die junge Bundeswehr, überzeugt, so dem Frieden dienen zu können; 1988 erreichte er, nach 4 Dienstorten,  als Oberstleutnant in Bonn den Ruhestand. Seine Tochter hat ihn als „friedliebenden und gläubigen Menschen“ in Erinnerung. „Für mich war er das, was man mit einem Ritter verbindet, bescheiden, immer im Dienst an anderen verpflichtet, mutig in der Gefahr.“ Für seinen Einsatz in der Gemeinde und Pfarrei Brunnthal ehrte ihn die Kirche als „Ritter des Silvesterordens“. Bundesweit war Walter anerkannt und geehrt für seine philatelistischen Veröffentlichungen und Forschungen zu Briefmarken der Deutschen Post.  Nun glauben und hoffen wir wie er, dass er, seiner lieben Frau Maja folgend, das Leben in Gottes Herrlichkeit finden wird.

Bundesbruder „Ossi“ Lang verstorben

Donnerstag, Oktober 21st, 2021

Zu „Ossi“, wie er von seinen Freunden immer genannt wurde, zum Dipl. Ing.  der Elektrotechnik Oskar Lang, hat nach 85 überwiegend geglückten Lebensjahren Gott, wie es im Sterbezettel heißt, gesagt: „Komm heim, die Hügel sind zu steil“. 5 Jahre plagten ihn, den viele als topfiten, hilfreichen Freund bei Skihochtouren, beim Bergwandern und den ND-Familienferien erlebten, Parkinson, Knochenbrüche, eine Nervenverletzung und zuletzt noch eine Lungenentzündung. 2020 war er noch im Rollstuhl beim Bundesfest der Region im Hansahaus dabei. Für die Gruppe Christkönig, die Ossi zum neuen Leben erweckt hatte, dankte Bundesbruder Wolfgang Tenbörg ausführlich im Oktober-Rundbrief. Die Region wünscht Ossi nun ein neues Leben in Gottes Herrlichkeit.
Unser Beileid und Trost gilt Lisl und der Familie: Elisabeth Lang , Haldenbergerstr. 47, 80997 München

Arbeitsdokumente zur Weltsynode

Mittwoch, Oktober 20th, 2021

Am 10. Oktober 2021 begann die Weltsynode  (engl.),  die im Okt. 2023 enden wird. Papst Franziskus wünscht sich, dass „die Leute konkrete Erfahrungen von Synodalität machen“, eine gemeinsame Haltung finden und darüber berichten. Dafür gibt der Vatikan ein Vorbereitungsdokument (dt., pdf  25 S.) und ein Vademecum (dt., pdf 44 S.) an die Hand. Es sollen die verschiedenen Früchte, Einsichten, Freuden und Herausforderungen der Synodenerfahrung und der Urteilsfindung der Menschen in der Diözese übermittelt werden. Ziel des mehrstufigen synodalen Prozesses sei ein anderer Umgangsstil in der Kirche. Alles ändere sich, wenn wir zu echten Begegnungen mit Gott und untereinander fähig seien, so der Papst.
Kardinal Marx betonte dazu am 17. Okt.21 beim Diözesanrat, dass der Begriff synodal als „Adjektiv für die gesamte Kirche“ verstanden werden solle. In diesem Fall gelte: „Kirche kann nur synodal sein, wenn dies auf Priester, Seelsorger und Gremien zutrifft. Das haben wir noch nicht gefüllt.“

KSJ-Leiter wird Priester

Freitag, Oktober 15th, 2021

Früher war er Praktikant bei unserem früh verstorbenen Bundesbruder und KSJ-Kaplan P. Bernd Hagenkord sj bei Radio Vatikan in  Rom: der Jesuit Dag Heinrichowski (30) . Viele Jahre übernahm er auch die Gestaltung des Internettauftritts der Pfarrei St. Joseph in Hamburg-Wandsbek. Jetzt ist er Leiter der KSJ an der Hamburger St. Ansgar-Schule und wird am 23. Okt. 2021 zum Priester geweiht. Herzliche Glück- und Segenswünsche aus dem Süden! (Es gibt auch positive Meldungen…  Foto: Vatican News)